Unser Gast Ed Bryant gehört zum Stamm der Tsimshian-Indianer, die an der pazifischen Nordwestküste Kanadas leben. Er ist ein bekannter und angesehener Künstler, dessen einmalige Schnitzereien auch in Museen und Galerien Europas zu finden sind.
Schmuckausstellung von AVIAAJA KLEIST BURKAL
Dienstag den 8. Februar
von 18 bis 21 Uhr
Aviaaja Kleist Burkal, a Greelandic/ Danish artist has a unique way of designing jewelry using native Greenlandic stones. Her creations are influenced by her cultural heritage and her styles encompass a wide range of motifs and material.
Aviaaja Kleist Burkal (geb.1982)
kommt aus Grönland und arbeitet seit Anfang 2010 als freischaffende Schmuckkünstlerin in Wien. Sie holt Inspiration aus ihrem grönländischen und dänischen Hintergrund, und stellt u.a. Schmuck mit selbstgeschliffenen, grönländischen Steinen her. Ihr Stil ist vielfältig, reicht vom Romantischen bis ins Rustikale und sie legt Wert auf kreativen und individuellen Ausdruck. Die Anfertigung individuellen Schmucks, der sich an der Persönlichkeit und dem Charakter des Trägers orientiert, stellt eine der interessantesten Herausforderungen für die Schmuckkünstlerin dar. Daher nimmt sie auch sehr gerne Auftragsarbeiten entgegen.
Tapestry of the Inuit “the Combs of Our Ancestors”
Reception on February 23. 2011 from 7 p.m.
Gallery M – Arctic Fine Arts 1080 Wien, Strozzigasse 47

„The Combs of our Ancestors“ Hand-woven - Cotton and Wool - 150 cm x 230 cm
The Combs of our Ancestors exhibition shows the evolution - from idea to completion - of a magnificent tapestry from the Uqqurmiut Centre for Arts and Crafts Tapestry Studio in Pangnirtung, Nunavut. This tapestry depicts the image of three combs of ancient origin found in an archeological dig. Combs of our Ancestors was designed by the acclaimed graphic artist Germaine Arnaktauyok (originally from Igloolik and now living in Yellowknife).
Die Textilkunst der Inuit „Die Kämme unserer Vorfahren“
Die Tapisserie ist neben Bildhauerei, Schnitzerei und Steindruck zu einem der schönsten Zweige der Inuit-Kunst geworden. Da die Männer auf die Jagd gehen, sind es vor allem die Frauen, die die Kunst für sich entdeckt haben. Pangnirtung ist eine Inuit-Gemeinschaft auf den Baffin-Inseln. Das Ziel der Pangnirtung-Tapisserie-Studios ist vor allem, dass die Weberinnen Zufriedenheit in ihren Kreationen finden. Die Inuit-Frauen, die traditionell Kleidungsstücke aus Fellen und Tierhäuten nähen, lernten rasch, ihre Geschicklichkeit in der Weberei einzusetzen. Die Qualität ihrer Arbeit machte Pangnirtung auf der ganzen Welt bekannt und zur größten Handweberei in Kanada. Die Weberinnen arbeiten eng mit Inuit- Künstlerinnen zusammen und lassen ihre eigenen Vorstellungen in die Arbeit einfließen. So entstehen wunderschöne Wandbehänge, die die Mythen und den Alltag der Inuit zeigen. Sehr malerisch und in fröhlichen, naturverbundenen Farben erzählen sie uns Geschichten aus dem Leben in der Arktis.
Zu den Kunstwerken spricht Dr. Verena Traeger
Die Ausstellung dauert bis 30. März 2011
“Inuit Kultur im Spiegel der Kunst”
Mittwoch 28. April 2010 um 19 Uhr
In einer weiteren Fortsetzung unserer Vorträge über Inuit Kunst und Kultur Spricht Frau Dr. Verena Traeger zum thema
“Inuit Kultur im Spiegel der Kunst”
Durch die ausgestellten Kunstwerke ist auch die Leben der KünstlerInnen in der Arktis präsent. Die Themenpalette reicht vom Familienleben in der Tundra oder im winterlichen Schneehaus, lebensgefährlichen Jagdausflügen mit Kajak oder Hundeschlitten, Erinnerungen an die guten alten Tage bis hin zu schamanistischen Seancen und Begegnungen mit Geistern und wilden Tieren. (Text, Dr. Verena Traeger)
INUIT ART - MAGIE DER ARKTIS
Vom Leben mit Geistern und Schamanen
am 29. Oktober 2009, um 19h
zu den Kunstwerken spricht:
Dr. Verena Traeger
Die zeitgenössische Kunst der Inuit spiegelt die jahrtausendealte Abhängigkeit der arktischen Jäger von ihrer Jagdbeute und ihre enge Verbundenheit zur arktischen Umwelt wider. Die grundlegenden Parameter menschlichen Überlebens waren dabei die gute Kooperation zwischen Mann und Frau sowie die gegenseitige Hilfe innerhalb der Familien und das Gleichgewicht zwischen der Irdischen und der Überirdischen Welt, über das früher Schamanen und Schamaninnen wachten. Für viele zeitgenössische Inuit Künstler bilden daher die Erinnerungen an das familiäre Zusammenleben vergangener Tage und die alten mündlich überlieferten Mythen, in denen Menschen, Tiere und Geister noch miteinander sprechen konnten, untereinander heirateten, gemeinsam Nachkommenschaft zeugten, aber auch gegeneinander kämpften, eine schier unerschöpfliche Inspirationsquelle.(Text, Dr. Verena Traeger)